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Das war unsere Jahreshauptversammlung 2020

Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung fanden sich 57 Mitglieder im Haus der Vereine ein. Nach der Begrüßung durch unseren Präsidenten Sven Mielke wurde zunächst mit einer Gedenkminute der sechs im letzten Jahr verstorbenen Mitglieder gedacht.

Der stellv. Geschäftsführer verlas anschließend die Protokolle der letzten Versammlungen vom 16. März und vom 15. November 2019.

14 Mitglieder wurden im abgelaufenen Jahr neu in den Verein aufgenommen.

Der Präsident berichtete chronologisch über die Tätigkeiten im vergangenen Vereinsjahr. Im Anschluß erstatteten auch der Kommandeur, der Schießmeister und die Frauenbeauftragte Bericht. Als letztes stellte der Schatzmeister die Kassenberichte für das Schützenfest 2019 und das Vereinsjahr 2019 vor. Die finanzielle Situation des Vereines ist solide. Eine einwandfreie Kassenführung wurde dem Schatzmeister von den Kassenprüfern bestätigt.

Die Entlastung des Vorstandes erfolgte einstimmig durch die Versammlung.

Im Vorstand ergaben sich einige Änderungen. Kommandeur Friedel Willigmann schied nach 11 Jahren aus dem Vorstand aus. Auf ihn folgt Andreas Machnik. Der stellv. Geschäftsführer Bernd Determann stellte sich ebenfalls nicht für eine weitere Amtszeit zur Verfügung. Für seinen Posten wurde Fabian Brockmann gewählt. Eine besondere Situation ergab sich bei den Schießmeistern. Zunächst wurde Schießmeister Christian Dreishing in seinem Amt bestätigt. Aufgrund der hohen Arbeitsbelastung in diesem Bereich, insbesondere während des Schützenfestes, sollte ein dritter Schießmeister gewählt werden. dazu war aber zunächst eine Anpassung der Vereinsordnung nötig. Diese wurde von der Versammlung beschlossen. Diese Änderung machte den Weg frei, einen dritten Schießmeister wählen zu können. Für dieses Amt stellt sich Berthold Wester zur Verfügung und wurde von der Versammlung gewählt.

Zur neuen Kassenprüferin, für den ausscheidenden Rochus Hegel, wurde Jaqueline Grad gewählt. Der Ältestenrat wurde als Ganzes wiedergewählt.

Dem Vorstand lagen zwei Beschlussanträge vor, die in dieser Versammlung beschlossen werden sollten. Der erste Beschlussantrag lautete Friedel Willigmann zum Ehrenvorstandsmitglied zu wählen. Dieser Antrag wurde von der Versammlung angenommen. Der zweite Beschlussantrag wurde zunächst heftig diskutiert. Es ging um die Erhöhung der Mitgliedsbeiträge auf 30 Euro. Auch hier entschied die Versammlung, auch im Hinblick auf die Bildung von Rücklagen für das kommene Vereinsjubiläum in 2027, die Annahme des Antrages. Der Mitgliedsbeitrag beträgt demnach ab sofort 30 Euro.

Der Präsident ließ nochmals kurz das Schützenfest 2019 Revue passieren und stellte dann den leicht modifizierten geplanten Ablauf für das kommende Schützenfest vor.

Für langjährige Mitgliedschaft wurden geehrt:

für 50 Jahre Mitgliedschaft:

Reinhardt Waldschmidt

für 40 Jahre Mitgliedschaft:

Bernhard Schlotmann

Thomas Wilbers

Franz-Hermann Stahs

Für 25 Jahre Mitgliedschaft:

Klaus-Peter Münch

Gerhard Freier

Wilfried Schnebeck

Heinz Spiekermann

Josef Dust

Zudem wurde Helmut Geers mit einem Präsentkorb für die langjährige Unterstützung unseres Vereines gedankt.

Die ausscheidenden Vorstandsmitglieder erhielten ebenfalls einen Präsentkorb als kleines Dankeschön für die langjährigen geleisteten Dienste.

Unter dem Punkt „Verschiedenes“ erklärte Präsident Mielke, künftig auf die Traueranzeigen in der Lingener Tagespost verzichten zu wollen. Die Preise dafür sind in den letzten Jahren enorm gestiegen. Alternativ wird es in Zukunft auf unserer Internetseite eine Rubrik dafür geben.

Ein weiterer Punkt ist die mittelfristige Abschaffung der Unterkassierer, da es immer schwieriger wird, Mitglieder zu finden, die diesen Job übernehmen wollen. Die Mehrheit der Mitglieder bezahlt bereits jetzt ihre Beiträge per Bankeinzug.

Die Arbeiten am Mahnmal sind bereits weit fortgeschritten, jedoch in den letzten Wochen aufgrund von Terminproblemen, mangelnder Beteiligung und des schlechten Wetters ins Stocken geraten. Sollen jetzt aber mit Hochdruck weitergeführt werden.

Als abschließende Worte bemängelte Präsident Mielke, dass das Interesse am Schützenverein scheinbar immer weiter zurückgeht. Auf den Vereinsversammlungen finden sich immer weniger Mitglieder ein, Arbeitseinsätze lasten nur noch auf denSchultern des Vorstandes und einiger Offiziere. Auf der anderen Seite wird aber immer wieder harsche Kritik geübt, wenn etwas nicht absolut reibungslos läuft. Die Erwartungshaltung gegenüber dem Vorstand ist mittlerweile reichlich überzogen, die Bereitschaft selber etwas zu tun tendiert gegen Null. der Präsident gab daher bekannt, bei der nächsten turnusmäßigen Wahl, im Jahr 2022, nicht wieder für dieses Amt zur Verfügung zu stehen.

Anschließend endete die Versammlung.