{"id":368,"date":"2017-11-10T09:22:06","date_gmt":"2017-11-10T08:22:06","guid":{"rendered":"http:\/\/mobil.schuetzenverein-damaschke.de\/?page_id=368"},"modified":"2017-11-10T09:22:06","modified_gmt":"2017-11-10T08:22:06","slug":"chronik","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/mobil.schuetzenverein-damaschke.de\/?page_id=368","title":{"rendered":"Chronik"},"content":{"rendered":"<p>Im Juni 1951, nach dem Sch\u00fctzenfest der Hasel\u00fcnner Stra\u00dfe, kamen einige B\u00fcrger auf dem Heimweg zu dem Entschluss, f\u00fcr den Stadtteil Damaschke einen eigenen Sch\u00fctzenverein zu gr\u00fcnden. Gesagt und getan.<br \/>\nNoch am selben Morgen lud der damalige Kaufmann und Gastwirt Siegfried Kellner die Anwesenden in sein Haus ein. Bei einem Bierchen zur fr\u00fchen Morgenstunde wurden dann N\u00e4gel mit K\u00f6pfen gemacht.<br \/>\nGerd Meiners, Johann Willigmann und August Tr\u00fcmper waren die M\u00e4nner der ersten Stunde. Ihrem Einsatz ist es zu verdanken, dass unser Sch\u00fctzenverein zum Leben erwachte.<br \/>\nIm Laufe der n\u00e4chsten Monate fanden zahlreiche Versammlungen zur Vorbereitung der Vereinsgr\u00fcndung statt. Nach einer Befragung aller M\u00e4nner in der Siedlung waren etwa 150 M\u00e4nner bereit in den Sch\u00fctzenverein einzutreten.<br \/>\nF\u00fcr den 21. Juni 1952 konnte dann endlich die Gr\u00fcndungsversammlung einberufen werden. Als erstes musste ein Vorstand her. Die Wahl fiel auf Gerd Meiners. Karl Lorra war Kassierer und \u00fcbernahm die finanzielle Verantwortung. Als Schriftf\u00fchrer einigte man sich auf Alfred Becker. Kommandeur Hermann Fiekers und Otto Stephany als 2. Vorsitzender \u00fcbernahmen ihre \u00c4mter nur f\u00fcr ein paar Wochen. Sie wurden von Hermann Stahs und Johann Willigmann abgel\u00f6st. Weitere Vorstandsmitglieder waren Hans Overberg, Dietrich Kaune und August Mo\u00df.<br \/>\nEinen Tag darauf trafen sich unter Leitung von Schiesswart August Mo\u00df 13 Sch\u00fctzenbr\u00fcder zum ersten K\u00f6nigschie\u00dfen. Von dem Startgeld wurde die K\u00f6nigskette angeschafft. Die Namen dieser Sch\u00fctzen sind im Hauptschild der K\u00f6nigskette eingraviert. Sieger dieses K\u00f6nigsschie\u00dfen wurde Dietrich Kaune. Zur K\u00f6nigin an seiner Seite nahm er sich Elisabeth Mo\u00df. Das Throngefolge bildeten Willi Geers mit Erika Hilling und Josef K\u00f6hne mit K\u00e4the Tr\u00fcmper. Die K\u00f6nigin und ihre Ehrendamen stifteten die Diademe.<br \/>\nJetzt sollte aber auch gefeiert werden. Am 27. Juli 1952 beging man im Saal Zellner ein Sommerfest. Geh\u00f6rt heute der Fackelumzug zum traditionellen Festablauf so begann das Sommerfest damals mit einem Lampion-Umzug der Kinder. Dieses Fest war ein erster grosser Erfolg. Doch jetzt begannen die Vorbereitungen f\u00fcr das erste Sch\u00fctzenfest und die Sorgen.<br \/>\nEin Gewehr wurde gekauft und auch eine Sch\u00fctzenfahne musste angeschafft werden. Hierf\u00fcr entstanden Kosten in H\u00f6he von fast 1.000,&#8211; DM. Viel Geld f\u00fcr einen Stadtteil, in dem ausschliesslich Arbeitnehmer wohnten. Der Monatsbeitrag von 50 Pfennig ging vielen Sch\u00fctzenmitgliedern nur schweren Herzens von der Hand. Die erste grosse Aufgabe des jungen Vereines bestand in der Herrichtung eines Festplatzes. Die Kanalverwaltung in Meppen erlaubte uns, bei Zellner ein St\u00fcck Heidelandschaft brauchbar zu machen. Nun bew\u00e4hrte sich die Gemeinschaft im Sch\u00fctzenverein erstmalig, denn es ging um harte Arbeit mit Schaufel und Hacke.<br \/>\nIm Fr\u00fchjahr 1953 gab es dann den ersten harten Schlag f\u00fcr unseren Verein. Der Gr\u00fcndungsk\u00f6nig Dietrich Kaune erkrankte und gab sein Amt bereits vor dem ersten Sch\u00fctzenfest auf. Darum musste bereits zur ersten Abordnung bei einem anderen Verein ein neuer K\u00f6nig gefunden werden. W\u00e4hrend der Fahrt zum Jubel-Sch\u00fctzenfest nach Nordholte erkor man Heinrich Kr\u00e4mer zum neuen K\u00f6nig.<br \/>\nDas erste eigene Sch\u00fctzenfest r\u00fcckte n\u00e4her. Um Geld zu sparen musste das Zelt aus Hasel\u00fcnne selbst abgeholt und aufgebaut werden. Dann war es so weit. Das Gr\u00fcndungsfest mit Fahnenweihe wurde am 12. Juli 1953 gefeiert. 18 Vereine waren der Einladung gefolgt, um dabei zu sein wie B\u00fcrgermeister Koop die Fahnenweihe vornahm. Die Fahne erhielt nach einer Idee des Sch\u00fctzenbruders Hermann Wolters, auch Turnvater genannt, den Wahlspruch: &#8222;Aus alter Wurzel neue Kraft&#8220;. Der Festumzug f\u00fchrte durch die Sandwege der Siedlung, denn Stra\u00dfen, wie wir sie heute kennen, gab es noch nicht. Die Stimmung bei Alt und Jung war hervorragend. Als neue Majest\u00e4ten konnten am Montag Gerd Meiners mit Elisabeth Stahs gekr\u00f6nt werden. Als Throngefolge dienten Werner Helming und Willi Latus mit ihren Ehefrauen.<br \/>\nNach dem Gr\u00fcndungsfest kehrte nun auch der Alltag im Sch\u00fctzenverein und bei den Sch\u00fctzen ein. Die Kasse hatten einen Minusbestand. Der Vorstand mit vollem Optimismus packte dennoch das Werk an. Johann Willigmann gab die Losung aus: &#8222;Wer vor jedem Busch Angst hat, kommt nie in den Wald&#8220;. Initiativen wurden ergriffen. Eine Schiessgruppe wurde gegr\u00fcndet. Im Sommer fanden die Schiess\u00fcbungen im Freien statt. Aber im Winter gab es Probleme. Kurz entschlossen entschied August Moss: &#8222;Es wird in meinem Haus geschossen.&#8220; Alle T\u00fcren wurden aufgesperrt und quer durch die Wohnung geschossen.<br \/>\nWalter Watzlawek gr\u00fcndete eine Theatergruppe, die ein grosser Erfolg wurde. Da diese Theatergruppe auch in den umliegenden Nachbargemeinden auftrat, floss so mancher Hundert-Mark-Schein in die Kasse des Sch\u00fctzenvereins.<br \/>\nAber auch die Kinder wurden in dieser Zeit nicht vergessen. Auf dem Sch\u00fctzenfest konnten sie sich \u00fcber Kakao und Kuchen freuen und im Dezember wurden sie auf einer Nikolausfeier beschert. Durch so viel Idealismus einiger Sch\u00fctzenbr\u00fcder kam der Verein auf eine gesunde finanzielle Basis und es folgte ein st\u00e4ndiges Wachsen und Gedeien.<\/p>\n<p>Sie k\u00f6nnen unsere komplette Chronik als Buch mit festem Einband zum Preis von 10 Euro bei uns beziehen:<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-324 aligncenter\" src=\"http:\/\/mobil.schuetzenverein-damaschke.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/vereinschronik-1.jpg\" alt=\"\" width=\"180\" height=\"250\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Juni 1951, nach dem Sch\u00fctzenfest der Hasel\u00fcnner Stra\u00dfe, kamen einige B\u00fcrger auf dem Heimweg zu dem Entschluss, f\u00fcr den Stadtteil Damaschke einen eigenen Sch\u00fctzenverein zu gr\u00fcnden. Gesagt und getan. 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